Martin Hülle
Die einsamen und rauen Landschaften des hohen Nordens sind immer wieder das Ziel von Martin Hülle. Die karge Tundra, das ewige Eis, die Weite - ob zu Fuß oder mit Skiern - oft ist er wochenlang unterwegs. Bei Sonne, Regen, Schnee und Kälte. Im Frühjahr 1991 legte der Wuppertaler mit seiner ersten mehrtägigen Wanderung im Sauerland den Grundstein - und noch im gleichen Jahr unternahm er eine Trekkingtour in Schweden, die den endgültigen Anfang seiner heutigen Leidenschaft auslöste. Es folgten unzählige weitere Wanderungen, welche ihn in alle Länder Skandinaviens, nach Schottland, Island und Grönland führten. Früh war er vom Nordlandfieber befallen. Auf zahlreichen Solotouren lernte er in den nachfolgenden Jahren rasch, sich in der Natur und der Einsamkeit der Wildnis zurecht zu finden. Neben den Sommerunternehmungen waren bald Wintertouren der nächste Schritt. Skier oder Schneeschuhe wurden ebenso ein ständiger Begleiter, wie es Kamera und Notizblock auf allen seinen Touren seit eh und je sind. Mit 18 Jahren veröffentlichte Martin Hülle seinen ersten Bericht in einem Reisemagazin. Es folgten viele weitere Bild- und Textbeiträge in namhaften nationalen und internationalen Magazinen und Zeitschriften, für die er nun als Fotograf und Autor arbeitet. Mittlerweile ist er zudem Profi-Abenteurer.
