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Arved Fuchs

Ich darf vermutlich mit Fug und Recht  behaupten, dass ich ein Rekordhalter im Verzehr von Trekkingmahlzeiten bin. Seit meiner Antarktis-Expedition 1989/90 ist sie auf allen meinen Expeditionen dabei. Überall dort, wo auf Expeditionen  Gewicht und Volumen gespart werden muss – trotzdem aber nach einem harten Tag eine schmackhafte und kräftigende Mahlzeit verfügbar sein muss um wieder zu Kräften zu kommen, sind die Trekkingmahlzeiten einfach unschlagbar. Auch auf unserem Expeditionsschiff, der „Dagmar Aaen“, bilden sie den Grundstock unserer Nahrungsmittel. Gefriergetrocknetes Gemüse, Kartoffeln, Karotten etc. bieten neben den Fertiggerichten gute Möglichkeiten zu Variationen. Zum Abschluß noch eine Mousse aux chocolate – der nächste Schneesturm kann kommen! 

Robert Peroni

Die Sonne brennt durch den weichen Nebel. Ein leichtes Gefühl von „white out“  seit Stunden. Wir drei suchen durch den Nebel unser Basislager. Die Zelte, halb verweht im Schnee sind nicht leicht zu finden. GPS Hilfe ist notwendig. Wir sind müde, haben seit 12 Stunden nur Ski und Schneeknirschen gehört. Aber herrliche, unglaublich schöne Augenblicke die Sicht auf die Berge vom Inlandeis hinüber in das wilde, einsame,  unerschlossene Schweizerland Massiv.

Wir sind müde. Aber die Zelte nehmen Gestalt an.  66° 29’ 54.87“ ,  38° 54’ 58.63“ am Helheim Gletscher, am Ostrand des Inlandeises von Grönland.

Freude des Ankommens, Schuhe ausziehen, und schnell hinein in den Schlafsack.

Der Hunger ist gewaltig. Kocher anzünden, Schnee in den Kochtopf, den körnigen Schnee, Deckel drauf. „Chili con Carne oder Jägertopf?“. „egal, schmeckt beides super“. Der Schnee schmilzt im Topf. Trockengemisch einrühren. Wir sind auf über 1.000 Höhenmeter, lassen ein paar Minuten weiterköcheln. Es geht auch ohne, doch noch leichter wird die Verdaulichkeit und die Erschliessung von dem feinen Geschmack nach ein paar Minuten Kochzeit.  Das Zelt  wird zu einer Küche. Hungergerüche, Balsam für die Seele. Das Essen schmeckt vorzüglich, ein Genuss. Unser zerknitterter Magen freut sich auf das langsame Essen. Freut sich auf die leichte Verdaulichkeit und die ausgewogene Gewürzmischung im Eintopf.

Martin Hülle

Seit Anfang der 90er Jahre bricht der Fotograf und Abenteurer Martin Hülle immer wieder in die einsamen und rauen Landschaften des hohen Nordens auf. Oft ist er wochenlang unterwegs, zu Fuß oder mit Skiern. Den 800 km langen Nordkalottleden quer durch Nordskandinavien wanderte er an einem Stück komplett. Wochenlange Wintertouren führten ihn durch die einsamsten Regionen Nordeuropas. Und nach mehreren Überquerungen des Jostedalsbreen in Norwegen, dem größten Gletscher auf dem europäischen Festland, gelang ihm mit der Soloüberquerung des Vatnajökull auf Island auch die Transversale der größten Eismasse Gesamteuropas. Es folgten zwei Überquerungen des grönländischen Inlandeises von Ost nach West in den Jahren 2006 und 2008 - die konsequenten Steigerungen im ewigen Eis.   Auf allen Touren und Expedition hat Martin Hülle die Produkte von Trekking-Mahlzeiten immer mit dabei. Wer der Kälte und den Strapazen einer polaren Unternehmung über Wochen standhalten will tut gut daran, vor allem auch der Verpflegung besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um seine Ziele zu erreichen. Und so war es auch bei der Grönland Transversale 2006 und der Expedition EISWÜSTE 2008 - wie Martin Hülle schildert:   „Die Verpflegung muss bei einer 30 oder 40 Tage andauernden und äußerst Kräfte zehrenden Expedition gleichzeitig nahrhaft, von geringem Gewicht und einfach in der Zubereitung sein. Die gefriergetrocknete Spezialnahrung von Trekking-Mahlzeiten erfüllt all diese Kriterien. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Energiezufuhr, Geschmack und Praxistauglichkeit unter den besonderen Kochbedingungen.   Der Tag beginnt mit einem energiereichen Frühstück aus Peronin. Das kalorienreiche und in warmem Wasser lösliche Nahrungspulver belastet den Körper nur gering und bringt am Morgen schnell die erste frische Energie. Über den Tag verteilt gibt es in regelmäßigen Pausen diverse Oatsnack Riegel und andere Leckereien. Dabei fehlen zur Abwechslung auch die Trekking-Kekse und das Beef Jerky nicht - ein schmackhaftes mageres Trockenfleisch. Die abendliche Trekking-Mahlzeit ist das Hauptgericht und wird mit Pemmikan angereichert, einer sehr fetthaltigen Nahrung, die zusätzlich dafür sorgt, die leeren Depots im Körper wieder aufzufüllen und über Nacht lang anhaltende Energie zu liefern. Die vielen verschiedenen Gerichte mit und ohne Fleisch bieten vielfältige Abwechslung und sind allesamt lecker und etwas, worauf man sich schon den ganzen Tag während des Laufens freut. An guten Tagen gibt es dann zum Nachtisch oftmals Mousse au Chocolat oder Milchreis Vanille als zusätzliches Highlight. Schließlich soll eine Grönlandexpedition auch Spaß machen – und dazu gehört auch ein ausgewogener Speiseplan!“